Lettering Material

Jeder findet mit der Zeit sein bevorzugtes Lettering Material. Anfangs ist es allerdings schwierig sich in der Fülle der Angebote zurecht zu finden. Daher habe ich ein paar Materialempfehlungen zusammengefasst.

Meine Papier- und Stiftwahl hängt auch immer davon ab, in welchem Stadium sich mein Lettering befindet. Skizze - Entwurf - Ausführung.


Papier

Grundsätzlich sollte das Papier für dein Lettering sehr glatt (gestrichen oder satiniert) sein. Du schonst damit deine Stifte, sie gleiten gleichmäßig über die Oberfläche und du verhinderst, dass die Tinte verläuft (ausbluten).

Für meine Skizzen, mit Bleistift und Fineliner, verwende ich Notizbücher von Leuchtturm oder Moleskin. Mit ihnen hat man Ideen und Skizzen gebunden zur Hand. Das Gummibändchen sorgt dafür, dass sich das Notizbuch in der Handtasche nicht von selbst öffnet und zerschnuddelt. Das mag ich nämlich gar nicht.

Für konkretere Entwürfe ist Papier mit gepunktetem Raster sehr praktisch. Die feinen Punkte sind eine tolle Hilfe und Orientierung beim Üben oder für komplexe Lettering-Skizzen.
* Rhodia DotPad Block (DIN A5, 14.8 x 21 cm, 80 Blatt) schwarz
* Rhodia DotPad Block (DIN A4, 21 x 29.7 cm, 80 Blatt) schwarz
* Rhodia DotPad Block (DIN A5, 14.8 x 21 cm, 80 Blatt) orange
* Rhodia DotPad Block (DIN A4, 21 x 29.7 cm, 80 Blatt) orange

Für die exakte Ausarbeitung meiner Lettering-Skizzen benutze ich ganz dünnes (70g), hochweißes Papier. Damit kann ich meine Entwürfe auch abpausen und das Ergebnis lässt sich sauber scannen. Das ist wichtig, wenn Arbeiten digital nachbearbeitet oder vervielfältigt werden sollen. Meine Empfehlung dazu:
* Canson Zeichenblock XL Marker (DIN A4, 70 g/qm, 100 Blatt, weiß)

Für lose (Übungs-)Blätter kann ich diese Qualität empfehlen:
* Clairefontaine DCP Kopierpapier (DIN A4, weiß, 500 Blatt, 100 g)


Bleistifte für Skizzen

Ein weicher Bleistift (B) gleitet schön übers Papier und ist auch für Schraffuren gut geeignet. Mit einem harten Bleistift (H) kannst du exakt dünne Linien ziehen. Achte darauf nicht zu fest aufzudrücken, sonst gravierst du die Striche richtiggehend ins Papier hinein.

Übrigens: Je höher die Zahl vor dem H oder B, desto härter bzw. weicher ist der Bleistift.

Ich mag Fallminenbleistifte, da sie ein wenig schwerer sind als ein normaler Bleistift und stabiler in der Hand liegen. Für Fallminenstifte benötigt man einen eigenen Spitzer. Man kann aber auch ein kleines Stück feines Schleifpapier verwenden. Das habe ich für „Notfälle“ immer dabei. Ein kleines Geodreieck und ein guter Radiergummi runden das perfekte Skizzenpaket ab.
* Faber Castell TK 9400 Fallminenbleistift, 2H
* Faber Castell Minenspitzer, mit Auffangbehälter
* Faber-Castell Radierer, PVC-Frei, Kunststoff, weiß


Fine Liner / Pigment Liner

Es gibt unglaublich viele verschiedene Fineliner Marken. Staedtler, Faber Castell, edding, etc. Meine wärmste Empfehlung gilt dem PIGMA MICRON Fineliner. Ein Präzisionswerkzeug mit sattem Schwarz (aber auch anderen wunderschönen Farben) und stabilen Minen.
* PIGMA MICRON Fineliner SET (6 Stifte, schwarz)

Der Pigma Micron ist ein beliebtes Zeicheninstrument für Manga-Künstler und Illustratoren, die präzise Linien zeichnen müssen. Aber auch Freunde von Scrap Booking und Bullet Journaling haben ihre helle Freude damit!


Brush Pens

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Brush Pens um Stifte mit Pinselspitze. Diese ist synthetisch, meist aus Filz oder Nylon. Diese Spitzen sind fast so flexibel wie ein Pinsel. Daher kann man mit ihnen sowohl dünne, als auch dicke Linien zeichnen. Im „Tank“ des Stiftes befindet sich die Tinte, die immer gut dosiert in die Pinselspitze fließt.

Auf entsprechend glattem Papier kann man, auf gut Deutsch, g`schmeidig schreiben und zeichnen. Es gibt mittlerweile unzählige Marken, ich kann sie gar nicht alle vorstellen. Aber hier eine Liste jener, die ich laufend nutze und wirklich mag, mit jeweils kurzen Erfahrungswerten und dem entsprechenden Affiliate Link zum Nachshoppen. 

* Edding 1340 brush pen - erhältlich in 10 Farben, ideal für AnfängerInnen, da die Spitze relativ hart ist.
* Tombow dual brush pen - erhältlich in 96 Farben, mit Pinsel- und Präzisionsspitze, sehr lang und daher anfangs gewöhnungsbedürftig. Das Schwarz ist leider nicht sehr satt.
* Tombow fudenosuke brush pen - schwarz, verfügbar in zwei Härtegraden (HS - hart, BS - weich ), super für kleine Schriften auf Tischkarten, auch für etwas rauere Oberflächen geeignet (Stein, Kraftpapier, . . .)
* Faber Castell Pitt artist pen brush -  erhältlich in 48 Farben, sehr dünne und mittelweiche Spitze - das erfordert ein bisschen Übung, ist aber ein präzises "Werkzeug". Großes PLUS: Die Tinte ist lichtecht!
* Ecoline liquid watercolor brush pen - erhältlich in 20 Farben, sehr dicke und weiche Spitze, sehr flüssig, erzeugt einen wunderschönen Aquarell-Effekt beim Schreiben. Für Geübte!

Diese und weitere schönen Marken, wie von Koi, Sakura, Artline, Copic, Pentel, . . . stelle ich auch immer wieder in meinem Blog vor. (coming soon...)

 
Buchtipps

Hier noch ein paar Lettering Buch Tipps.

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